Erfolgreiche Flohmärkte an Schulen: Beispiel England

April 3, 2008

Einnahmen aus Flohmärkten finanzieren vielen englischen Schulen eine Renovierung oder ganze Computerausstattungen.

Einen der erfolgreichsten Flohmärkte veranstaltet die Chiswick Community School in London immer monatlich an jedem ersten Sonntag (bis auf Januar, sorry). Für ein Eintrittsgeld bzw. Maut von 10 Pfund (12,69 Euro) darf jeder aus seinem Kofferraum heraus verkaufen, die Miete eines Tisches kostet extra (5 Pfund/ 6,36 Euro). Die Schüler sind natürlich von dem Eintrittsgeld befreit. Wer nur zum Kaufen kommt, zahlt 50 Pence (64 Cent) Eintritt.

Hinter der Organisation steckt die sehr aktive Eltern-Lehrer-Organisation (Parent-Teacher Association, PTA), bei der gleich vier Teams abwechselnd monatlich den Flohmarkt organisieren und im sportlichen Wettbewerb stehen. Wer sich freiwillig zur Mitarbeit am Flohmarkt meldet wird auch nur schonende 3 Stunden eingesetzt, so dass sehr viele Eltern involviert sind.

Was 1984 mit gerade mal 80 Autos anfing ist inzwischen zum fünftgrößten Kofferraum-Flohmarkt (car boot sale) im Südost-England gewachsen. Die Eintrittsgelder spülten vergangenes Jahr ganze 58.000 Pfund (rund 77.000 Euro) in die kleine Schulkasse, mit denen zum Beispiel neue Computer finanziert wurden.

Auf ein solches Niveau schaffen es die Flohmärkte von deutschen Schulen meist noch nicht. Wir sind gespannt auf weitere Berichte über Flohmärkte an Schulen.


Dauerhafter Flohmarkt “Raus aus dem Keller” in Frankfurt

April 3, 2008

Zwei Flohmarkt-Freunde haben einen ständigen Flohmarkt „Raus aus dem Keller“ in Frankfurt am Main eingerichtet. Peter Hofmann (43) und Robert Puh (37) haben im Tiefgeschoss der früheren Frankfurter Stadtbücherei in bester Stadtlage der Zeil einen Flohmarktgeschäft eröffnet. Der Clou: Die beiden Unternehmer vermieten einfach die Regalfläche an private oder gewerbliche Verkäufer. Eine Regalfläche von rund einen Quadratmeter kostet fünf Euro in der Woche. Der Verkäufer legt die Preise seiner Artikel direkt selbst fest und kassiert alle Erlöse.

Dies ist eine Alternative zu Ebay, Second-hand Läden und Flohmärkten. Für viele Käufer sind Festpreise attraktiver als die unübersichtlichen Preismanipulationen auf Auktionsseiten wie Ebay.

Wir wünschen den beiden viel Erfolg und sind gespannt auf die ersten Kundenberichte über „Raus aus dem Keller“. Am besten ist es natürlich, die dort zum Verkauf eingebrachten Flohmarktartikel auch gleich bei markt.de einzutragen, unter http://frankfurt.markt.de.


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